Neue Produkte für Straßenverkauf und To-Go-Geschäft

Es gilt eigentlich immer, aktuell in Zeiten der Corona-Krise aber noch mehr als sonst: Mit Produkten „To-Go“, „Zum Mitnehmen“ oder „Im Straßenverkauf“ lässt sich gutes Geld verdienen. Man braucht wenig Personal, hat eine hohe Frequenz und zahlt nur 7 % Umsatzsteuer auf Produkte zum Mitnehmen. Und man darf es auch „während Corona“ verkaufen. Klar, bereits mit den Klassikern - Eis und Kaffee-Spezialitäten zum Mitnehmen - lässt sich ein schönes „To-Go-Geschäft“ realisieren. Aber geht da vielleicht noch mehr?

Heute möchten wir Euch fünf Möglichkeiten zeigen, wie Ihr mit geringen Investitionen Euren Umsatz im To-Go- bzw. Mitnahme-Geschäft deutlich steigern könnt - und Euch auch gleich ein paar Kalkulationen dazu präsentieren, denn die Margen sind durchgehend ausgesprochen attraktiv.

Und besonders aktuell, während der Corona-Krise, ist jeder zusätzliche To-Go-Euro doppelt wertvoll. So könnt Ihr mit geringen Investitionskosten mehr Geld im Straßenverkauf verdienen, und damit zumindest einen Teil des Umsatzverlustes ausgleichen.

Zusatzmöglichkeit 1: Slush und Granita

Granita“ oder „Slush-Eis“ ist im Wesentlichen ein halbgefrorenes „Trinkeis“ bzw. Sorbet mit einer kristallinen Konsistenz. Die Herstellung ist einfach - man benötigt dazu einfach eine Mischung aus Wasser, Zucker und Aroma, ähnlich einer klassischen Limonade. Diese Mischung wird in eine Slush-Maschine gefüllt und dort ausgefroren, danach einfach abgezapft. Die Maschinen werden - im Idealfall gut sichtbar für die Kunden - auf die Theke gestellt und brauchen nur einen normalen 230V-Stromanschluss.

Das Slush-Eis kann - ganz wie normales Eis - natürlich auf verschiedene Arten hergestellt werden: Einfach und günstig mit fertigen Konzentraten, die nur noch mit Wasser und Zucker vermischt werden. Oder man stellt sie - etwas aufwendiger und teurer, aber dafür hochwertiger - mit gepresstem Fruchtsaft oder Pürees handwerklich her. Wichtig ist letztlich, dass der Zuckergehalt stimmt.

Der Wareneinsatz pro 0,3L-Portion liegt, je nach Preis von Rohstoffen, Becher und Strohhalm, bei ca. 15-20 Cent. Dabei sind biologisch abbaubare Becher und Strohhalme natürlich teurer als „normales“ Plastik. Bei einem Verkaufspreis von rund € 2,50 bleibt abzüglich 7% Steuer (im To-Go-Verkauf) auch nach Abzug von Energie- und Reinigungskosten noch ein Gewinn von rund € 2,00 pro Portion. Ein hochwertiges Granita-Gerät für zwei Sorten kostet rund € 2.000, ist also bereits nach 1.000 Portionen bezahlt

Granita
Granita - ein leckeres Trinkeis aus frischen Zutaten, perfekt zum Mitnehmen

Zusatzmöglichkeit 2: Milchshake

Ein weiteres, einfach herzustellenden Zusatzprodukt sind Milchshakes: Zwei (oder drei) Kugeln Eis, Milch, beides in einen Shakemixer, kurz rühren - fertig ist die leckere Erfrischung. Ob klassisch in den Geschmacksrichtungen Vanille, Schokolade und Erdbeere oder als verrückte Kombination nach Wunsch des Kunden - jedes Eis lässt sich dazu verwenden

Wie sieht hier die Kalkulation aus? Minimal schlechter als bei Granita, aber immer noch sehr attraktiv: zwei Kugeln Eis entsprechen einem Wareneinsatz von rund 25 Cent, dazu 250 ml Milch für ca. 15 Cent plus Becher + Strohhalm für rund 20 Cent ergibt insgesamt ca. 60 Cent Wareneinsatz. Verkauft man den Shake für €4,00, wieder abzüglich 7% Steuer, bleiben rund € 3,10 Marge pro Portion. Selbst ein hochwertiger Hamilton Beach Shakemixer (der „Ferrari“ unter den Shakemixern) kostet nur rund €500, ist also nach gut 160 Shakes bereits bezahlt. Und braucht dazu kaum Platz auf der Theke. Wenn Ihr also noch keine Milchshakes verkauft - worauf wartet Ihr noch?

Zusatzmöglichkeit 3: Smoothies

Nächste Möglichkeit: Fruchtige Smoothies - lecker und gesund helfen sie beiden Seiten: Euren Kunden um gerade jetzt das Immunsystem zu stärken, und Euren Finanzen, indem Ihr Geld damit verdient.  

Aber stopp, ist das nicht kompliziert? Braucht man dafür nicht einen Haufen frische Früchte, viel Platz, und muss für jeden Smoothie erst einzeln die Früchte schneiden? Nicht unbedingt

Erstens haben viele von Euch sowieso einen Früchtekühler (italienisch “Fruttini”) für die Herstellung der Eisbecher in der Theke - und der einzelnen Erdbeere ist es herzlich egal, ob sie am Ende im Smoothie oder auf dem Spaghettieis-Becher landet. 

Und zweitens gibt es auch hier neue Ideen - als Beispiel: Die Firma Fruteiro do Brasil, spezialisiert auf exotische Südfrüchte wie Mango, Maracuja, Limette und Guave, bietet die leckeren Fruchtpürees in passenden 100g-Einzelportionen an - ideal zur Smoothies-Herstellung. Mit einem leistungsstarken Blender müssen die Portionen nicht aufgetaut werden, sondern können direkt tiefgefroren verarbeitet werden. Und natürlich hebt man sich damit vom Wettbewerb ab - denn einen südländischen Kokos-Mango-Acerola-Immunbooster gibt es (noch) nicht an jeder Ecke.

Die Kalkulation in diesem Fall? Der Wareneinsatz ist durch den Einsatz frischer Früchte relativ hoch - je nach Art der verwendeten Früchte und Größe des Smoothies liegt dieser zwischen € 0,50 und € 1,00 pro Smoothie, wieder plus Becher und Strohhalm - gesamt also zwischen € 0,75 und € 1,25. Wir empfehlen - wieder je nach Früchten und Größe - einen Verkaufspreis zwischen € 4 und € 6,50. Bleibt eine Marge von € 3 - € 4  pro Smoothie. Dem gegenüber steht eine Investition in einen Blender - Topgeräte für den täglichen Einsatz über viele Jahre kosten ab ca. € 1.200, einfachere Geräte für den Gelegenheitseinsatz sind schon ab ca. € 300 zu haben.   

Smoothies
Smoothies aus frischen Früchten sind lecker und der perfekte Immun-Booster

Zusatzmöglichkeit 4: Softeis und/oder Frozen Yogurt

Softeis und Frozen Yogurt sind perfekte To-Go-Produkte: Frisch gezapft aus der Maschine, weniger kalt als normales Speiseeis (-7 °C zu -15 °C), cremig und luftig - perfekt als Genuss zum Mitnehmen, auch und gerade an etwas kälteren Tagen. Und inzwischen ist Softeis schon wieder etwas Besonderes, weil es außerhalb von Volksfesten und Oktoberfest (die ja 2020 leider ausfallen) kaum mehr verkauft wird. Warum? Ja, das verstehen wir ehrlich gesagt auch nicht, denn:

Auch hier stimmt die Kalkulation! Je nach Portionsgröße beträgt der Wareneinsatz ca. 15-20 Cent pro Portion bei Softeis, rund 30 Cent bei Frozen Yogurt. Bei einem Softeis-Verkaufspreis von € 2 bleiben (wieder abzüglich 7% Steuer, Wareneinsatz und Energiekosten) mindestens € 1,50 pro Portion übrig. Bei Frozen Yogurt mit einem VK von € 2,50 sind es sogar noch mehr.

Eine Theken-Softeismaschine braucht nur einen 230V Stromanschluss und, je nach Modell, zwischen 30 und 50 cm Platz auf der Theke. Ein solches Tischgerät kostet Sie, je nach Leistungsstärke, zwischen € 8.000 und € 15.000 - hat aber eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren bei geringen Verschleißkosten. Und es gibt inzwischen sogar spezielle Modelle für Einsteiger oder „Faule“ (z.B. die Carpigiani 161 GSP), die dank Pasteurisierung bis zu 41 Tage ohne Reinigung betrieben werden können - und auch dann dauert die Reinigung nur wenige Minuten

Und jetzt nochmal als kurzes Rechenbeispiel: 200 Verkaufstage á 25 Portionen sind 5.000 Portionen/ Jahr. Bei € 1,50 Verdienst pro Jahr sind das € 7.500 jedes Jahr - oder € 112.500 gerechnet auf 15 Jahre Lebensdauer. Da relativieren sich die Anschaffungskosten doch recht schnell wieder...

Softeis Kalkulation
Softeis - einfach herzustellen, optimal zum Mitnehmen und immer ein gutes Geschäft

Zusatzmöglichkeit 5: Abgefülltes Eis für zu Hause

Wenn Ihr selbst Speiseeis produziert: Denkt auch an die Möglichkeit, Eis in Becher abzufüllen (z.B. 500ml) und diese zum Nach-Hause-Mitnehmen zu verkaufen. So wie Ben&Jerry‘s, Häagen Dasz oder Mövenpick - was die Industrie kann, könnt Ihr auch, und zwar besser!

Dies ist mit klassischen Speiseeismaschinen und wenigen Hilfsmitteln einfach umzusetzen - eine ausführliche Beschreibung dazu findet Ihr hier in unserem Artikel „Becherabfüllung und Eis To-Go“.

Becher abfüllen
Das Abfüllen von 500ml-Speiseeis-Bechern geht mit den richtigen Hilfsmitteln ganz einfach

Finanzierungsmöglichkeiten

Und wenn Ihr zwar wirklich gerne eine oder mehrere der Möglichkeiten umsetzen würdet, Euch aber - gerade jetzt, in bzw. kurz nach der Corona-Krise - die liquiden Mittel fehlen? Ja, auch dafür haben wir eine Lösung

Mit speziell dafür entwickelten Finanzierungslösungen könnt Ihr - bis zu einer Investition von € 15.000 - die Geräte jetzt erwerben, sofort Geld verdienen, fangt aber erst im nächsten Jahr mit der Zahlung der Leasingraten an (Zustimmung der Leasingbank vorausgesetzt). Damit könnt Ihr sofort die Kasse aufbessern und noch im Jahr 2020 zusätzliche Liquidität schaffen. Genauere Informationen zu den Leasingmodellen findet Ihr hier in unserem Artikel „Investieren mit kreativen Lösungen“.

Ach ja, solltet Ihr Interesse haben: Auch ein „To-Go-Komplettpaket“, bestehend aus einem GBG Spin 2 FF Granitagerät, einem Hamilton Beach Shakemixer und Blender und einer Carpigiani 161 GSP Softeismaschine, lässt sich auch über dieses Leasingmodell finanzieren. Bei Interesse kontaktiert uns bitte direkt hier.

Fazit

Ihr seht also - es gibt viele Möglichkeiten, mit vergleichsweise geringen Investitionen das To-Go-Geschäft anzukurbeln. Und das Schöne daran: Das wird Euch nicht nur helfen, im Corona-Jahr 2020 zusätzlich Geld zu verdienen - sondern auch danach!

Wir hoffen, wir konnten Euch mit diesem Artikel ein paar neue Anregungen geben und freuen uns auf Euer Feedback!

#positivdenken

Eure Alois Krä GmbH